Die perfekte Bewerbung schreiben

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Das perfekte Bewerbungsfoto – Darauf sollten Sie unbedingt achten!

Mittwoch 31. Dezember 2014 von Der Bewerbungsratgeber

Warum ein Bewerbungsfoto so wichtig ist

Jeder kennt das Problem – das Bewerbungsschreiben ist verfasst und plötzlich steht man vor dem Problem, dass man ja noch ein Passfoto von sich beilegen muss.

Das kleine und vermeintlich schmucklose Bild rechts oben auf dem Lebenslauf ist jedoch das erste und mithin auch wichtigste Instrument, um Eindruck auf den Verantwortlichen im Personalbereich oder aber gleich direkt beim Chef zu hinterlassen (denken Sie immer daran, dass auch der Chef Ihre Bewerbungsunterlagen zu Gesicht bekommen wird).

Das kleine Bild am oberen Ende des Lebenslaufes:

  • verdeutlicht, wie ernst Sie die angestrebte Position nehmen
  • es kann unterstreichen dass Sie professionell an Dinge herangehen
  • es weckt Sympathie
  • es kann aber auch (im schlimmsten Fall) zum Ende des Bewerbungsverfahrens führen.

Die Fakten zum Bewerbungsfoto

Worauf muss man achten? Was kann man nicht richtig machen? Und überhaupt: Bin ich eigentlich verpflichtet ein Bewerbungsfoto beizulegen?

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Vorab: Nein, Sie sind nicht verpflichtet ein Bild zu Ihrem Bewerbungsschreiben hinzuzufügen, ganz und gar nicht, denn laut einem Gesetz, das Gleichbehandlung im Bewerbungsverlauf forcieren soll, darf ein Personalsuchender bei einer Bewerbung kein Bild von Ihnen verlangen.

Der Grund: Ihre Qualifikationen im Beruf sollen ausschlaggebend für Ihre Anstellung sein und nicht Ihr Geschlecht, Ihre Hautfarbe oder Ihr modischer Geschmack.

Dass jedoch ein ansprechendes Bewerbungsfoto ein so genannter „Türöffner“ für einen neuen Job sein kann, ist hinlänglich bekannt, denn ein gutes Bewerbungsfoto zeigt dem zukünftigen Arbeitgeber, wie ernst Sie den Job nehmen. Da wir in einer visuell dominierten Welt leben, transportiert ein Foto oftmals mehr als das geschriebene Wort.

So machen Sie es richtig

  1. Achten Sie darauf, dass Sie auf dem Foto sympathisch und professionell wirken. Das Bewerbungsfoto soll dem Personaler darüber hinaus auch zeigen, welche Positionen Sie anzustreben gedenken. Ein erster wichtiger Schritt muss also sein für sich selbst klarzustellen, wohin Sie eigentlich wollen.
  2. Die Qualität des Fotos ist entscheidend! Ausgeblichene und verpixelte Bilder oder aber auch Bilder mit einer schlechten Qualität lassen den Personaler Rückschlüsse auf den Bewerber ziehen.
  3. Investieren Sie Zeit ins Equipment: Leihen Sie sich eine gute digitale Kamera aus, verwenden Sie ein Stativ, fragen Sie einen Freund, ob er das Bild schießt, wählen Sie eine direkte Lichtquelle. Es darf ruhig ein bisschen professionell sein.
  4. Investieren Sie Zeit für das Motiv: Ziehen Sie sich hübsch an, schminken Sie sich dezent (auf gar keinen Fall sollten Sie zu tief in den Farbtopf greifen) und schießen Sie das Foto in einer ruhigen Minute, in der Sie entspannt und gelassen sind. Hektik kann man Ihnen möglicherweise auf dem Bild ansehen.
  5. Ein Urlaubsschnappschuss sollte auf jeden Fall tabu sein. Auch Automatenbilder, unscharfe Fotos und gescannte Fotos sind ein No Go! Verzichten Sie auf helle Farben für den Fotohintergrund und auch für die Bekleidung.
  6. Wer keine Fotografie-Laien kennt, der sollte sich überlegen einen professionellen Fotografen aufzusuchen.

Der Weg zum Fotografen

Im Fotostudio Ihrer Wahl sollten Sie sich in erster Linie wohl fühlen. Stellen Sie sicher, dass Sie Ihrem Wahl-Fotografen Vertrauen schenken und sehen Sie sich seine bisherigen Arbeiten an. Ein professioneller Fotograf berät Sie und unterstützt Sie bei der Wahl Ihrer Kleidung, welche Farben Ihnen stehen und wie Sie dreinschauen sollen. Der Fotograf sollte auch darauf achten verschiedene Posen und Blicke des Bewerbungsfotos zu erstellen. Die Bilder erhalten Sie dann idealerweise elektronisch (in druckfähiger und guter Auflösung) und gedruckt (auf professionellem Fotopapier).

Ein Lächeln sagt mehr als viele Worte

Die Frage nach dem richtigen Gesichtsausdruck ist gerade bei einem Foto immer wieder wichtig. Lächeln oder doch Ernst? Ihre Mimik sollte im Idealfall nicht ohne Ausdruck, aber auch nicht theatralisch freundlich sein.

So funktioniert es mit dem Blick: Ein zielgerichteter Augenaufschlag in Richtung Kamera, ein leichtes Schmunzel-Lächeln und schon sind Sie auf dem besten Weg.

Das sollte man Ihnen ansehen können: Sympathie, Authentizität, Vertrauenswürdigkeit – leichter gesagt, als getan. Indem Ihr Fotograf den Winkel der Aufnahme ändert, kann sich viel in der Aussagekraft Ihres Bildes ändern. Ein gutes Bewerbungsfoto erhöht Ihre Chancen auf Ihren Traumjob, aber letztlich kann auch das beste Bewerbungsfoto keine Garantie geben. Aber ein perfektes Bewerbungsfoto hilft beim so genannten ersten Eindruck bei einer perfekten Bewerbung schon sehr.

 

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Das Jobcenter: So kann es auch mal hilfreich sein

Dienstag 28. Oktober 2014 von Der Bewerbungsratgeber

Das Jobcenter ist für die meisten Menschen eher wenig erquickend. Jobs werden gar nicht oder nur wenig sinnvoll vergeben.

Es wird mehr verwaltet als alles andere.Aber das Jobcenter kann manchmal doch mehr – das ist vielen aber gar nicht klar. Wie Sie das Jobcenter doch noch unterstützen kann.

Wer eine neue Anstellung sucht, kann vom Jobcenter viel Unterstützung bekommen. Expertin Frauke Wille (38) von der Bundesagentur für Arbeit beantwortet die wichtigsten Fragen…

Ich würde mich beruflich gern neu orientieren. Wie kann das Jobcenter helfen?

Jeder kann sich bei der Arbeitsagentur zu allen Fragen der beruflichen Zukunft beraten lassen. Auch wer nicht arbeitslos ist, kann diese Beratung in Anspruch nehmen. Im Berufsinformationszentrum gibt es umfangreiche Informationen über unzählige Berufsbilder. Aber auch zu konkreten Fragen geben die Berater Auskunft, z. B. ob eine bestimmte Fortbildung oder Schulungsmaßnahme sinnvoll, anerkannt oder seriös ist oder ob Ihre Vorstellungen von Ihrem künftigen Berufsleben realistisch sind.

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Vor allem Frauen, die durch eine lange Familienzeit über Jahre nicht berufstätig waren, haben oft Sorge, wie der Wiedereinstieg klappen soll. Viele tolle Tipps finden Frauen dabei auf der Internetseite www.perspektive-wiedereinstieg.de. Dort gibt es Entscheidungshilfen und Checklisten – und Adressen von regionalen Projekten vor Ort, die Frauen bei der Berufsrückkehr unterstützen.

Das ALG I ist aufgebraucht, und ich möchte mich gern selbstständig machen. Erhalte ich dann noch einen Existenzgründungszuschuss?

Einen Existenzgründungszuschuss gibt es laut Gesetz nur für Empfänger von Arbeitslosengeld I. Wer Arbeitslosengeld II bezieht, kann mithilfe des sogenannten Einstiegsgeldes bei der Selbstständigkeit unterstützt werden.

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Ganz wichtig in beiden Fällen: Auf diese Leistungen besteht kein Rechtsanspruch. Sie werden nur gewährt, wenn der Berater bei der Arbeitsagentur oder im Jobcenter sicher ist, dass die selbstständige Tätigkeit erfolgreich sein wird. Deshalb unbedingt zum Berater gehen, um diese Fragen zu klären.

Infos zur Existenzgründung gibt es in der Broschüre “Durchstarten” oder unter www.arbeitsagentur.de

Ich bin in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis, möchte mich aber gern weiterbilden oder sogar umschulen. Kann mir das Jobcenter dabei helfen?

Schwierig. In jedem Fall können alle Beratungseinrichtungen der Arbeitsagentur genutzt werden – zum Beispiel das Berufsinformationszentrum. Eine bezahlte Umschulung oder Weiterbildung kommt aber kaum infrage – es sei denn, Sie sind ganz konkret von Arbeitslosigkeit bedroht, weil Sie z. B. aus gesundheitlichen Gründen Ihren Beruf künftig nicht mehr ausüben können. Hierzu sollten Sie sich aber unbedingt bei der Arbeitsagentur beraten lassen

Ich bin über 50. Habe ich überhaupt eine Chance auf einen neuen Job?

Es ist richtig: Wer älter als 50 Jahre ist und dann arbeitslos wird, hat schlechtere Aussichten auf eine neue Anstellung als jüngere Arbeitslose. Aber es ist auch nicht unmöglich – deshalb auf keinen Fall den Mut verlieren!

Wer die konkrete Chance auf einen Job hat, aber glaubt, dass der Arbeitgeber noch zögert: Die Arbeitsagenturen und Jobcenter können in besonderen Fällen mit Lohnkostenzuschüssen für Arbeitgeber bei der Einstellung locken. Hier können Sie Ihr Jobcenter oder Ihre Arbeitsagentur ansprechen, ob diese Fördermöglichkeit infrage kommt. (www.arbeitsagentur.de, Stichwort: Eingliederungszuschuss)

Um einen bestimmten Job annehmen zu können, brauche ich einen Führerschein. Werden die Kosten übernommen?

Hier kann das Jobcenter oder die Arbeitsagentur den Führerschein unter Umständen tatsächlich fördern – aber nur, wenn dazu wirklich eine Notwendigkeit besteht. Diese Entscheidungen sind immer Einzelfallentscheidungen und müssen im Gespräch mit dem Berater geklärt werden.

Was muss ich bei der Suche nach Weiterbildungsmaßnahmen genau beachten?

Möglichkeiten, sich weiterzubilden, gibt es wie Sand am Meer – ob eine Maßnahme sinnvoll oder seriös ist, kann man nicht immer sofort erkennen.

Wer sich beim Jobcenter oder der Arbeitsagentur beraten lässt, bekommt auch dazu hilfreiche Informationen. Nicht immer kann eine Bildungsmaßnahme finanziell gefördert werden – deshalb diese Frage genau klären, bevor man sich bei einem Bildungsträger verbindlich anmeldet!

Einen sehr umfangreichen Überblick über unterschiedliche Bildungsangebote bietet das Kursnet, das Portal für berufliche Aus- und Weiterbildung der Arbeitsagentur unter www.kursnet.arbeitsagentur.de

Was kann ich noch tun, um meine Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu steigern?

1. Dranbleiben und nicht aufgeben: Die meisten Stellenbesetzungen finden am Arbeitsmarkt immer noch über persönliche Kontakte statt. Sprechen Sie Freunde und Bekannte an, halten Sie Kontakt zu ehemaligen Arbeitskollegen, und halten Sie stets Augen und Ohren offen.

2. Weiterbildung: Auch wenn es manchmal schwerfällt, erneut die Schulbank zu drücken – wenn die Ausbildung schon lange her ist und das Fachwissen zum Teil veraltet, führt kein Weg daran vorbei. Machen Sie sich schlau, welche Qualifikationen wirklich gebraucht werden.

 

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