Die perfekte Bewerbung schreiben

Wie soll man sich richtig erfolgreich bewerben? Hier finden Sie alle wichtigen Tipps, Hinweise, Ratgeber u. v. m. für Ihren perfekten Bewerbungsprozess! DIE hilfreichste Seite im Internet zum Thema "perfekte Bewerbung"!

Eine perfekte Bewerbung schreiben

Dienstag 17. Juni 2014 von Der Bewerbungsratgeber

Eine perfekte Bewerbung ist die Voraussetzung, überhaupt zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden.

Sie haben eine Stellenbeschreibung gefunden, auf welche Sie sich gerne bewerben möchten?
Wer sich heutzutage auf eine neue Stelle bewirbt, muss sich oft gegen Hunderte Mitbewerber durchsetzen. Das ist schwer, aber nicht unmöglich!

Die Vorbereitung für eine perfekte Bewerbung
Voraussetzung, sich richtig bewerben zu können ist, dass Informationen über das Unternehmen vorhanden sind. Im Idealfall gibt es eine Firmenwebseite, auf welcher über Produkt oder Dienstleistung, Leitbild und Team Auskunft gegeben wird. Falls im Inserat kein Ansprechpartner angegeben ist, versuchen Sie, den Namen des Personalchefs herauszufinden. Ist dies nicht möglich, schreiben Sie auf keinen Fall “Guten Tag” oder gar “Hallo”, sondern bleiben Sie beim bewährten “Sehr geehrte Damen und Herren”.

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Eine perfekte Bewerbung schreiben…

Was gehört in ein perfektes Bewerbungsschreiben?
So einzigartig wie Sie selbst, sollte auch Ihr Text sein. Beziehen Sie sich auf die Stelle und die Anforderungen. Schreiben Sie selbstbewusst, aber nicht überheblich, warum genau Sie die ideale Besetzung sind. Richtig bewerben bedeutet, Werbung für sich selbst machen. Erwähnen Sie Ihre Stärken und Erfahrungen. Sollten Sie Kinder haben, können Sie kurz erwähnen, dass die Betreuung gewährleistet ist. Zeigen Sie Interesse, aber betteln Sie nicht!

Die Gestaltung der Bewerbung und Bewerbungsmappe
Für eine perfekte Bewerbung müssen Sie nicht unbedingt eine der Standardschriften wie Arial oder Times New Roman wählen, vielleicht gefällt Ihnen eine andere Schrift gut. Diese sollte auf jeden Fall gut leserlich sein. Eventuell hat das Unternehmen ein Logo in einer Farbe, welche Sie für Ihr Schreiben aufgreifen können. Das signalisiert dem Personalverantwortlichen Interesse und zeigt, dass Sie sich bereits mit dem Geschäft auseinandergesetzt haben.

Nehmen Sie sich auch Zeit und Ruhe um Ihre Bewerbungsunterlagen wirklich perfekt zu gestalten. Dazu ist manchmal auch Entspannung und kurze Ablenkung ganz hilfreich. So kann man sich mal mit Online Spielen kurze Ruhephasen gönnen. Hierfür bietet sich u.a. die Seite beetle-mania spielautomaten sehr gut an. Spielen Sie ein weile und kehren dann zu Ihrer Arbeit zurück.

Sollten Sie sich nicht per Email bewerben, sondern den Postweg bevorzugen, ist die Gestaltung der Bewerbungsmappe ein weiterer wichtiger Faktor. Neben einem Deckblatt gehören Lebenslauf, Motivationsschreiben, Zeugnisse und Diplome zu einem perfekten Bewerbungsschreiben. Auch wenn Sie viele Bewerbungen schreiben, sollten die Mappen niemals abgegriffen und gebraucht aussehen.

Ob Sie ein Foto mitschicken möchten oder nicht, ist Ihre Entscheidung. Persönlicher ist es auf jeden Fall, wenn der Ansprechpartner ein Bild zu sehen bekommt. Aber bitte senden Sie keine Urlaubsfotos mit, sondern investieren Sie in ein gutes und freundliches Porträt!

Bewerbungen schreiben erfordert Zeit und Geduld. Der richtige Job wartet mit Sicherheit schon auf Sie!

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Bewerbungsvorlagen

Mittwoch 4. Juni 2014 von Der Bewerbungsratgeber

Letzte Woche traf ich überraschend meine alte Klassenkameradin Corinna wieder.

Wir kennen uns schon seit der Grundschule und auch in der Realschule haben wir gemeinsam eine Schulbank gedrückt. Schon morgens trafen wir uns früher an der Bushaltestelle und waren den ganzen Tag unzertrennlich. Trotz unserer Freundschaft hatten wir völlig unterschiedliche Charaktere. Corinna war immer die Spontane, gelernt hatte Sie nur, wenn sie Zeit und Lust hatte. Ganz im Unterschied zu mir. Ich war für den Unterricht und die Klassenarbeiten  immer gut vorbereitet und kam nie ohne Hausaufgaben in die Schule.

Nach der zehnten Klasse verloren wir uns irgendwie aus den Augen. Wie es der Zufall so wollte, entschieden wir uns auch noch für den gleichen Beruf. Ich begann eine Ausbildung zur Steuerfachangestellten in einer kleinen Steuerkanzlei bei uns um die Ecke. Dort bin ich heute noch beschäftigt und mache Tag ein Tag aus Buchhaltungen, Löhne und Bilanzen. Ich bin nicht unzufrieden, denn ich habe einen kurzen Weg zur Arbeit und mit meinen Kollegen komme ich ganz gut klar. Mein Chef ist auch ganz in Ordnung, nur wenn es ums Gehalt geht, dann wird er richtig knickerig.

Nach der Ausbildung ging mein Gehalt natürlich nach oben, aber in den letzten Jahren gab es zu Weihnachten von Chef eine Kiste Wein und einen feuchten Händedruck, das wars. Corinna ist damals direkt nach der Schule in die Großstadt gegangen. Ihre Ausbildung in einer mittleren Steuerkanzlei hat sie erst im zweiten Anlauf geschafft – gewundert hat es mich nicht, bei ihrem Lernverhalten.

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Copyright: Jonas Ratermann

Nun stand Sie also vor mir, im schicken Kostüm sieht sie blendend und glücklich aus. Und sie freut sich ganz offensichtlich, mich wiederzusehen. Sieht aus, als hätte sie doch noch die große Karriere gemacht, dachte ich bei mir. Und plötzlich kam irgendwie doof vor, wenn ich über meinen beruflichen Werdegang nachdachte. Am liebsten hätte ich gleich die Flucht ergriffen, aber Corinna ließ nicht locker. Sie schubste mich quasi in das nächste Café und bestellte uns zwei Rotbuschtees. Und dann erzählte Sie mir Ihre Geschichte. Jahrelang saß sie nach der Ausbildung im Büro und machte im Akkord Buchhaltungen und Gewinnermittlungen.

Oft stand sie unter Zeitdruck, denn immer wieder musste sie es schaffen, den Abgabeterminen des Finanzamts gerecht zu werden. Regelmäßig standen jede Menge Überstunden an. Doch eines Tages hatte Sie die Nase voll. Sie sah im Internet eine Anzeige für Bewerbungsvorlagen. „Schreiben Sie mit unseren Bewerbungsvorlagen die perfekte Bewerbung selbst“. Spontan, wie wir sie kennen, hat Corinna nicht lange gezaudert und sich die Bewerbungsvorlagen gekauft. Am Anfang hatte sie sich stundenlang nur damit beschäftigt, unter den vielen Designs die passende Bewerbungsvorlage für sich auszuwählen. Aber dann hat sie einfach angefangen, die Bewerbungsvorlagen auszufüllen – so als Selbstversuch, wie sie sagte.

Aber als Sie das Resultat sah, hat sie richtig Spaß an der Sache gewonnen. Immer mutiger ist sie geworden auch mit verschiedenen farblichen Varianten und Desingervorlagen. Und am Ende stand eine ansprechende Bewerbung, die hinaus in die Welt musste. Bisher hatte Corinna die Stellenanzeigen in der Tageszeitung immer schnell überblättert. Aber mit einer ansprechenden Bewerbung in der Schublade änderte sich das schlagartig. Bereits vor dem samstäglichen Frühstück hatte Corinna über Wochen den Stellenmarkt im Visier und erkannte so nach und nach, was für berufliche Chancen möglich waren.

Nach einigen Wochen sichten und überlegen fasste sie sich ein Herz und bewarb sich auf eine Stelle als Leiterin der Buchhaltung eines mittelständischen Handwerksbetriebs. Prompt wurde sie zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Am Anfang noch total unsicher fand sie aber schnell in Ihre Rolle als Bewerberin, schließlich war sie in ungekündigter Stellung und hatte nichts zu verlieren. Als es zu Gehaltsverhandlungen kam, war sie angenehm überrascht, wie viel mehr sie dort verdienen konnte. Damit hatte sie überhaupt nicht gerechnet. Im Grunde hatte sie ihren Marktwert total unterschätzt. Trotzdem entschied sie sich gegen diese Stelle.

Aber bereits das dritte Vorstellungsgespräch sechs Wochen später brachte ihr den  Traumjob. Als Mitarbeiterin in Reiskostenabteilung eines international bekannten Konzerns hatte sie alle Vorteile, die man sich nur wünschen konnte: Ein deutlich höheres Gehalt, feste Arbeitszeiten, Gleitzeit, 35 Tage Jahresurlaub, Urlaubs- und Weihnachtgeld, betriebliche Altersvorsorge – sogar einmal im Monat gab es eine von der Firma gesponserte Massage. Seit einem Jahr arbeitet Corinna nun in der neuen Firma und ist total zufrieden.

Was Besseres hätte ihr gar nicht passieren können. „Keine Ahnung, was mich damals gebissen hatte – aber: Mut wird oft belohnt“, sagt sie heute. Die Wahrheit ist: Gewohnheit ist der größte Feind der Karriere. Mit den richtigen Bewerbungsvorlagen und den richtigen Hilfestellungen kann Bewerbungsschreiben sogar richtig Spaß machen. Vor allem, wenn man sich klar macht, welches Potenzial am Arbeitsmarkt geboten wird. „Na, was sagst du“, sagt Corinna und lacht mich an. Ganz ehrlich, inzwischen bin ich sehr froh, dass ich Corinna wiedergetroffen habe. Manchmal helfen  alte Freunde dabei, sich selbst zu reflektieren und einen anderen Blickwinkel auf die eigene Person zu bekommen.

Hätte ich im Internet eine Anzeige mit Bewerbungsvorlagen gesehen, ich weiß genau, ich hätte sie einfach weggeklickt, ohne eine einzige Sekunde darüber nachzudenken. Nun bin ich schlauer. Könnte sein, dass mein Chef  in Zukunft an Weihnachten seinen Wein alleine trinken muss.

 

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