Die perfekte Bewerbung schreiben

Wie soll man sich richtig erfolgreich bewerben? Hier finden Sie alle wichtigen Tipps, Hinweise, Ratgeber u. v. m. für Ihren perfekten Bewerbungsprozess! DIE hilfreichste Seite im Internet zum Thema "perfekte Bewerbung"!

Archiv für Januar, 2010

Wie kompliziert ist es, sich richtig zu bewerben

Dienstag 19. Januar 2010 von Der Bewerbungsratgeber

Eine Bewerbung zu schreiben ist im Grunde nicht besonders schwer. Dennoch gibt es viele Details, die zu einem Problem werden können.

Nicht umsonst sind so viele Bewerbungen unzureichend. Viele Menschen bekommen überhaupt nicht die Chance zu einem Vorstellungsgespräch, weil sie eine fehlerhafte Bewerbungsmappe schicken.

Wer sich richtig bewerben will, muss zunächst dafür sorgen, dass seine Unterlagen in Ordnung sind. Ein lückenloser Lebenslauf in tabellarischer Form ist schnell erstellt. Das Anschreiben ist schon etwas schwieriger, aber auch das lässt sich schaffen. Notfalls gibt es immer Hilfe im Bekanntenkreis.

Eine Bewerbungsmappe kostet Geld, aber die Ausgabe lohnt sich. Mit einem Deckblatt wird dafür gesorgt, dass die Unterlagen gut strukturiert sind. Wenn der zuständige Mitarbeiter die Mappe öffnet, sollte er den Namen des Bewerbers und ein Foto sehen.

Wer sich richtig bewerben will, muss alle Zeugnisse und Qualifikationsnachweise in Kopie in der Bewerbungsmappe haben. Die Unterlagen sollten chronologisch geordnet und abgeheftet sein. Am Ende sollte die Bewerbungsmappe eine kleine Broschüre sein, in welcher der Leser gerne blättert.

Wenn dies alles gelingt, ist die Chance groß, zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Wer sich richtig bewerben will, muss sich auf diesen Termin vorbereiten. Ein tadelloses Auftreten ist die Voraussetzung für einen Erfolg. Wer ungekämmt und mit zerrissener Kleidung zu einem Bewerbungsgespräch geht, dokumentiert damit vielleicht seine individuelle Freiheit, beraubt sich aber aller Chancen.

Eine Bewerbung ist in der Theorie sehr einfach, doch in der Praxis warten viele Stolpersteine. So kann z.B. ein Personalchef einen Bewerber mit einer Frage völlig aus dem Konzept bringen. Wer sich richtig bewerben möchte, sollte deswegen auch in der Lage sein, gute Antworten zu geben.

Mit dem nötigen Willen und einem gesunden Selbstbewusstsein lässt sich ein Arbeitgeber am besten überzeugen. Eine Absage sollte jedoch nicht persönlich genommen werden. In manchen Branchen bewerben sich sehr viele Menschen auf eine einzige Stelle. Nicht jeder, der eine Ablehnung erfährt, ist deswegen für diesen Arbeitsplatz ungeeignet.

Um ganz sicher zu gehen, sollte man auf keinen Fall auf die Hilfe eines Profis verzichten. Gerade im Internet bieten viele Dienstleister Ihre Dienste an. Aber Vorsicht! Nicht alle die sich für Experten ausgeben, sind auch wirklich solche. Achten Sie darauf, dass es Personen aus der Praxis sind, von denen Sie sich beraten lassen.

Unser Tipp ist das Bestseller E-Book von Jörns Bühner. Er ist Inhaber einer Personaldienstleistungsfirma und hat den wohl z.Zt. besten Ratgeber zum Thema richtig bewerben geschrieben. Sein Ratgeber ist ein Buch aus der Praxis für die Praxis und der Leser bekommt als Gartis-Bonus noch eine ganz persönliche E-Mail Beratung vom Autor. Das alles zu einem vergleichweise unglaublich günstigen Preis. Für den gesamten Service zahlt man nur 39,70 Euro. Einen vergleichbare Dienstleistung kostet anderswo wenigstens 90,- Euro.

Wer dieses Buch erwerben möchte, kann das z.B. hier tun.  http://www.meine-perfekte-bewerbung.com

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Zehn Dinge, die Ihnen die Chance auf den Arbeitsplatz stark gefährden

Freitag 8. Januar 2010 von Der Bewerbungsratgeber

Einfach ist es mit der Jobsuche nie, aber so schwierig wie jetzt waren die Umstände selten zuvor. Derzeit sind etwa eine halbe Million offene Stellen gemeldet, denen rund 3,5 Millionen Arbeitslose gegenüber stehen — sowie all jene Arbeitnehmer, die nach neuen Herausforderungen suchen.

Gerade in diesen schwierigen Zeiten kommt es immer mehr auf einen selbst an, um die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen. Viele Bewerber geben jedoch noch immer den Personalverantwortlichen unbeabsichtigte Zeichen, die unmissverständlich zu verstehen geben: „Stellen Sie mich bloß nicht ein!”.

Sie sind sich nicht sicher, ob Sie unbewusst die Chancen auf Ihren Traumjob verspielen? Hier sind zehn Warnzeichen, die Sie bei der Jobsuche unbedingt beachten sollten:

1. Ihr Lebenslauf weist lange Pausen zwischen verschiedenen Arbeitsstellen auf
Wenn Sie schon längere Zeit arbeitslos sind, ist diese Pause selbstverständlich vertretbar. Bei wiederholten Phasen der Arbeitslosigkeit jedoch könnte sich ein Arbeitgeber fragen: „Warum wollte dich denn vorher niemand?”. Bei jeder Lücke im Lebenslauf, die länger als drei Monate überdauert — ob gerechtfertigt oder nicht — seien Sie darauf vorbereitet, eine Erklärung parat zu haben.

2. Sie kommen unvorbereitet ins Vorstellungsgespräch
Unvorbereitet zum Vorstellungsgespräch zu erscheinen kann leicht passieren: Sie haben nicht über das Unternehmen recherchiert, Sie haben keine Fragen vorbereitet und Ihre Unterlagen haben Sie auch nicht dabei… Einfach gesagt: Machen Sie Ihre Hausaufgaben, bevor Sie zu einem Vorstellungsgespräch erscheinen. Erkunden Sie das Unternehmen online, bereiten Sie Antworten auf Fragen vor und proben Sie das Gespräch mit jemandem im Vorfeld. Je besser Sie vorbereitet sind, desto mehr Arbeitgeber werden Sie ernst nehmen.

3. Sie haben Ihrer Bewerbung keine Arbeitszeugnisse beigelegt
Wenn Sie Ihrer Bewerbung keine Zeugnisse beifügen, kann das bei Arbeitgebern den Eindruck hinterlassen, dass Sie möglicherweise niemals etwas Gutes geleistet haben. Ohne Zeugnisse mit den Unterschriften Ihrer ehemaligen Vorgesetzen erweckt Ihre Bewerbung ebenfalls den Anschein, Sie könnten das ehemalige Unternehmen Hals über Kopf und im Streit verlassen haben. Das lässt Sie widerum nicht gerade in positivem Licht da stehen. Vielleicht haben Sie ja die Zeugnisse nur vergessen — also seien Sie aufmerksam, wenn Sie Ihre Bewerbung zusammen stellen.

4. Über Ihren ehemaligen Arbeitgeber fällt Ihnen nur Negatives ein
Wir wissen, wie verlockend es ist, jedem erzählen zu wollen welch ein großer (hier Kraftausdruck einfügen) ihr ehemaliger Boss war. Aber der Personalverantwortliche für die begehrte Stelle zählt nicht zu diesen Personen. Wandeln Sie lieber negative Aspekte über einen alten Job in positive um. Hielten Sie Ihren letzten Job für eine Sackgasse? Drehen Sie es um, indem Sie sagen: „Ich hatte das Gefühl, ich bin so weit gegangen wie ich konnte in der Position. Jetzt suche ich nach einer Stelle mit besseren Aufstiegschancen.” Sie kamen nicht mit Ihren Kollegen zurecht? „Ich brauche eine Arbeit, wo ich das Gefühl habe, dass ich Teil eines Teams bin und meine letzte Stelle hat mir dieses Umfeld nicht geboten.”

5. Sie hatten sieben unterschiedliche Jobs — im letzten halben Jahr
“Jobhopping” — so nennt sich ein neuer Trend in der Arbeitswelt. Heutzutage bleiben Arbeitnehmer nicht 10 bis 20 Jahre bei derselben Firma. Sie bleiben zwei oder drei Jahre und ziehen dann weiter. Während eine solche Taktik Ihrer Karriere durchaus gut tun kann, kann das häufige Wechseln der Arbeitsstelle einen potenziellen Arbeitgeber misstrauisch machen. Zu viele Jobs in sehr geringer Zeit kann für viele bedeuten, dass Sie entweder keine Ausdauer oder Loyalität aufbringen können. Am besten, Sie wählen die Jobs aus, die Sie auch wirklich auf Ihrem Lebenslauf aufführen wollen, oder Sie bereiten ein paar gute Erklärungen vor.

6. Sie geben widersprüchliche Antworten in Ihrem Bewerbungsgespräch
Personalmanager wenden im Einstellungsprozess gern die Taktik an, Ihnen dieselbe Frage auf verschiedene Arten zu stellen. Damit wollen sie sicherstellen, dass Sie ehrlich sind und nicht bloß dem Arbeitgeber erzählen, was er hören will. Bleiben Sie aufrichtig mit Ihren Antworten während des gesamten Gesprächs und dann sollte Ihnen nichts mehr im Wege stehen.

7. Ihnen mangelt es an Flexibilität
Die meisten Leute wissen, was sie in einem neuen Job wollen, wenn es um die Bezahlung, Sozialleistungen oder Urlaubsregelung geht. Sind Sie aber nicht in der Lage, flexibel mit einigen dieser (unrealistischen?) Erwartungen zu sein, wird es schwer für Sie, einen neuen Job zu finden. Überlegen Sie sich daher genau, was Sie wollen, bevor Sie ins Bewerbungsgespräch gehen und seien Sie auch bereit, davon abzuweichen — wenn nötig.

8. Ihre Bewerbung hinterließ den Eindruck, Sie sind — faul
Nur das mindeste von dem zu machen, was von Ihnen verlangt wird, wird Sie nicht sehr weit bringen — weder im Leben, noch bei der Jobsuche. Wenn Sie sich mit immer dem selben Lebenslauf und Anschreiben bewerben (oder gar keinem) zeugt von purer Faulheit. Und wenn Sie nicht einmal diese Extra-Zeit für sich und Ihre Bewerbungsunterlagen aufbringen können, werden Sie dies wohl kaum für einen Kunden tun.

9. Auf Ihren Bewerbungsunterlagen fehlt jegliche Kontaktinformation
Wenn Sie Ihre Bewerbung zusammenstellen, sollten Sie vornehmlich die Fähigkeiten und Ziele betonen, die stimmig sind mit der Position, auf die Sie sich bewerben. Aber was kann ein beindruckender Lebenslauf bewirken, wenn Personalmanager keine Möglichkeit haben, mit Ihnen in Kontakt zu treten? Wenn Sie nicht auffindbar sind, können Sie auch nicht eingestellt werden. Geben Sie immer eine Adresse, Telefonnummer und E-Mail Adresse an, sodass potenzielle Arbeitgeber leicht mit Ihnen in Kontakt treten können.

10. Sie haben weder Ehrgeiz noch Ziele
Wenn Sie keine langfristigen Ziele haben, fehlt es Ihnen wohl auch an kurzfristigen. Die langfristigen Ziele können sich mit der Zeit ändern, aber Sie sollten auf jeden Fall ein Konzept haben. Planen Sie, wohin Sie wollen und wie Sie gedenken, dahin zu gelangen. Ansonsten erscheinen Sie ziellos und unmotiviert — zwei grobe Bewerbungs-Schnitzer.

Kategorie: Allgemeines, Bewerbungshilfen, Das Bewerbungsanschreiben, Das Deckblatt, Der Lebenslauf, Die Bewerbungsmappe, Vorstellungsgespräch | Keine Kommentare »

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