Die perfekte Bewerbung schreiben

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Archiv für Mai, 2011

Bewerbungen nicht ohne Bewerbungsfoto! Warum?

Samstag 21. Mai 2011 von Der Bewerbungsratgeber

Das so genannte Antidiskriminierungsgesetzt ist ein ideologisches, an der Realität völlig vorbeigehendes Stück Papier, dass den Menschen nicht wirklich weiterhilft.

Über 80% aller Personaler und Firmenchefs bevorzugen Bewerbungen mit entsprechenden Fotos.

Das Lichtbild ist ein wesentlicher Bestandteil der Bewerbungsstrategie. Bilder haben häufig eine größere Wirkungskraft als Text und beeinflussen sehr stark den ersten Eindruck. Der/die Personalchef/in sieht nun zum erstenmal die optische Darstellung Ihrer Person in Form eines Bewerbungsfotos.

Wenn Sie auf dem Foto beispielsweise desinteressiert und verschlossen wirken, dann kann bereits hier ein negatives Urteil über Ihre Person entstehen. Mit diesem Urteil werden Ihre weiteren Unterlagen wie Lebenslauf usw. betrachtet oder Sie bekommen erst gar keine Chance und Ihre Bewerbung wird nicht berücksichtigt.

Es sind somit folgende Punkte beim Bewerbungsfoto zu beachten:

• Rücken Sie sich im Foto so gut wie möglich ins rechte Licht.
• Sie erreichen sehr viel mit einem Lächeln auf dem Foto.
• Dem Beruf entsprechende Kleidung und Frisur ist für das Foto wichtig.
• Achten Sie auf gute Bildqualität des Bewerbungsfotos.

Bewerbungsfoto in Deutschland
In keinem anderen Land der Welt ist das Bewerbungsfoto für den Erfolg der Bewerbung so wichtig, wie in Deutschland. Bewerbungsstrategien ohne Lichtbild haben wenig Aussicht auf Erfolg. In ganz wenigen Ländern ist es überhaupt üblich der Bewerbung ein Foto beizufügen. Warum dieses Phänomen in Deutschland existiert ist nicht nachvollziehbar.

Bewerbungsfoto vom Fachmann
Ihre Fotografie sollte stets aktuell sein. Besitzen Sie gute Fotos, die bereits drei Jahre alt sind und haben Sie sich in dem Zeitraum nicht wesentlich verändert, so sind keine neuen Fotos notwendig. Hat sich jedoch Ihre Frisur oder Ihr Gewicht entschieden verändert, so sollten Sie aktuelle Fotos machen lassen. Der Weg zum Fotografen ist sehr empfehlenswert, da hier eine gute Beratung stattfinden sollte. Es besteht hier auch die Möglichkeit die Fotos gleich digital erstellen zu lassen, was einen Qualitätsverlust durch Scannen von analogen Fotos verhindert.

Der Bewerbungsexperte Jörns Bühner und viele andere aus der Branche ebenfalls, gehen nicht zu unrecht davon aus, dass das Bewerbungsfoto eines der wichtigsten Kriterien für oder gegen einen Bewerber ist. In vielen Fällen spielt bei den Entscheidungsträgern die Sympathie beim Anblick der Fotografie die entscheidende Rolle. “Ob jemand nun vom lieben Gott besonders bevorzugt wurde und besonders gut aussieht, spielt dabei zwar auch immer eine Rolle, jedoch ist eine positive Ausstrahlung noch wesentlich wichtiger. ” sagt der Bewerbungscoach und Experte  Jörns Bühner (Agentur Bühner) aus Berlin.

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Der Platz des Fotos ist auf dem Deckblatt der Bewerbung. Seit einigen Jahren geht bei der klassischen Form der Bewerbung, mit Mappe in Papierform, aber auch bei E-Mail Bewerbungen, der Trend zu einem Deckblatt auf welchem das Foto befestigt wird. Beachten Sie daher bei Ihrer Bewerbungsstrategie die Art und Platzierung des Lichtbildes.

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Kategorie: Bewerbungsfoto, Bewerbungshilfen, Bewerbungsratgeber, Das Bewerbungsanschreiben, Das Deckblatt, Der Lebenslauf, Die Bewerbungsmappe, Niemals Mustervorlagen, perfekte bewerbung schreiben, Vorstellungsgespräch, wie bewerbe ich mich richtig | 1 Kommentar »

Die schlimmsten Bewerbungs-Sünden

Freitag 6. Mai 2011 von Der Bewerbungsratgeber

Fehler, Todsünden und Pannen

Bei einer schriftlichen Bewerbung eröffnen sich vielfältige Möglichkeiten für Fehler. Ein Eselsohr oder ein fehlendes Zeugnis mögen unter Umständen vielleicht noch angehen. Die folgenden Pannen sollten Sie jedoch unbedingt vermeiden:

Falscher Adressat und falsche Anrede: Mit der modernen Textverarbeitung passiert es schnell, dass die Anrede für den vorherigen Adressaten stehen bleibt oder der falsche Ansprechpartner beim richtigen Unternehmen.
Falsch geschriebener Firmen- oder Personenname
Die falsche Bewerbung im richtigen Umschlag: Vor dem Eintüten immer noch mal kontrollieren, ob die Adresse auf den Unterlagen auch zur Adresse auf dem Umschlag passt.

Das sind absolute Tabus:

Eigenmächtige Korrekturen in Zeugnissen: absolutes Tabu!, unpassende Anrede: z. B. “Hallo Herr Müller”, Anonyme Anrede: z. B. “Sehr geehrte Damen und Herren”, Verwendung von Vorlagen oder Mustern für Bewerbungsanschreiben, Lenbenslauf usw., Standardanschreiben ohne Bezug zur Firma, Tipp- und Flüchtigkeitsfehler, orthographische Pannen oder Hin- und Herspringen zwischen alter und neuer Rechtschreibung, grammatikalische Fehler, Betreffzeile oder Verweis auf Stellenanzeige vergessen, handschriftliches Anschreiben, farbliche Extravaganzen wie etwa quittengelbes Papier
Kaffeeflecken, Ketchup, Kleckse oder Fingerabdrücke auf den Unterlagen, das Anschreiben als Fortsetzungsroman über mehrere Seiten, aneinander gereihte Ich-Sätze: z. B. “Ich habe… Ich bin… Ich werde…”, Jahreszahlen und Daten in Anschreiben und Lebenslauf stimmen nicht überein, vergessen von Kommunikationsdaten wie zum Beispiel Telefonnummer, übertriebenes Lob: z. B. “Sie sind die Besten…”, Macho-Gehabe: z. B. “Sie können von Glück reden, dass ich mich bei Ihnen bewerbe.”, Zoten: z. B. “Wenn Sie über diesen Witz lachen können, bin ich Ihr Mann!”, Nachbeten der Stellenanzeige im Anschreiben: z. B. “Sie suchen eine begabte, fleißige und flexible…”, zu langes Aufzählen von persönlichen Qualitäten: z. B. “Ich bin innovativ, entscheidungsfreudig, schnell, kreativ…”, vergessen von Unterschrift unter Brief oder Lebenslauf.

Es gibt also eine Menge verschiedenster Dinge in einer Bewerbung zu beachten. Für viele sicher eine recht schwere Aufgabe, alles wirklich zu beachten und die Bewerbung perfekt zu gestalten. Hier ist es immer sehr ratsam, sich professionelle Hilfe zu holen. Dabei sollte man jedoch sehr darauf achten, wer sich hinter einem so genannten Experten tatsächlich verbirgt. Nur wer wirklich aus der Praxis ist, d.h. als Personaler in einem Unternehmen tätig ist, oder ein eigenes Unternehmen leitet, kann hier als gut geeigneter, professioneller Berater in Betracht kommen.

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