Die schlimmsten Bewerbungs-Sünden
Freitag 6. Mai 2011 von Der Bewerbungsratgeber
Fehler, Todsünden und Pannen
Bei einer schriftlichen Bewerbung eröffnen sich vielfältige Möglichkeiten für Fehler. Ein Eselsohr oder ein fehlendes Zeugnis mögen unter Umständen vielleicht noch angehen. Die folgenden Pannen sollten Sie jedoch unbedingt vermeiden:
Falscher Adressat und falsche Anrede: Mit der modernen Textverarbeitung passiert es schnell, dass die Anrede für den vorherigen Adressaten stehen bleibt oder der falsche Ansprechpartner beim richtigen Unternehmen.
Falsch geschriebener Firmen- oder Personenname
Die falsche Bewerbung im richtigen Umschlag: Vor dem Eintüten immer noch mal kontrollieren, ob die Adresse auf den Unterlagen auch zur Adresse auf dem Umschlag passt.
Das sind absolute Tabus:
Eigenmächtige Korrekturen in Zeugnissen: absolutes Tabu!, unpassende Anrede: z. B. “Hallo Herr Müller”, Anonyme Anrede: z. B. “Sehr geehrte Damen und Herren”, Verwendung von Vorlagen oder Mustern für Bewerbungsanschreiben, Lenbenslauf usw., Standardanschreiben ohne Bezug zur Firma, Tipp- und Flüchtigkeitsfehler, orthographische Pannen oder Hin- und Herspringen zwischen alter und neuer Rechtschreibung, grammatikalische Fehler, Betreffzeile oder Verweis auf Stellenanzeige vergessen, handschriftliches Anschreiben, farbliche Extravaganzen wie etwa quittengelbes Papier
Kaffeeflecken, Ketchup, Kleckse oder Fingerabdrücke auf den Unterlagen, das Anschreiben als Fortsetzungsroman über mehrere Seiten, aneinander gereihte Ich-Sätze: z. B. “Ich habe… Ich bin… Ich werde…”, Jahreszahlen und Daten in Anschreiben und Lebenslauf stimmen nicht überein, vergessen von Kommunikationsdaten wie zum Beispiel Telefonnummer, übertriebenes Lob: z. B. “Sie sind die Besten…”, Macho-Gehabe: z. B. “Sie können von Glück reden, dass ich mich bei Ihnen bewerbe.”, Zoten: z. B. “Wenn Sie über diesen Witz lachen können, bin ich Ihr Mann!”, Nachbeten der Stellenanzeige im Anschreiben: z. B. “Sie suchen eine begabte, fleißige und flexible…”, zu langes Aufzählen von persönlichen Qualitäten: z. B. “Ich bin innovativ, entscheidungsfreudig, schnell, kreativ…”, vergessen von Unterschrift unter Brief oder Lebenslauf.
Es gibt also eine Menge verschiedenster Dinge in einer Bewerbung zu beachten. Für viele sicher eine recht schwere Aufgabe, alles wirklich zu beachten und die Bewerbung perfekt zu gestalten. Hier ist es immer sehr ratsam, sich professionelle Hilfe zu holen. Dabei sollte man jedoch sehr darauf achten, wer sich hinter einem so genannten Experten tatsächlich verbirgt. Nur wer wirklich aus der Praxis ist, d.h. als Personaler in einem Unternehmen tätig ist, oder ein eigenes Unternehmen leitet, kann hier als gut geeigneter, professioneller Berater in Betracht kommen.
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Dieser Beitrag wurde erstellt am Freitag 6. Mai 2011 um 10:59 und abgelegt unter Allgemeines, Bewerbungshilfen, Bewerbungsratgeber, Das Bewerbungsanschreiben, Das Deckblatt, Der Lebenslauf, Die Bewerbungsmappe, Niemals Mustervorlagen, perfekte bewerbung schreiben, Vorstellungsgespräch, wie bewerbe ich mich richtig. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.




