Die perfekte Bewerbung schreiben

Wie Sie sich richtig bewerben

Die anonyme Bewerbung ist blanker Unsinn!

Donnerstag 19. April 2012 von Der Bewerbungsratgeber

Nahezu 80% der Arbeitgeber in Deutschland lehnen anonyme Bewerbungen ab.

Was angeblich in den USA funktioniert, ist hier bei uns völlig indiskutabel. Die grosse Mehrheit der deutschen Arbeitgeber lehnen eine anonyme Bewerbung ab.

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Anonyme Bewerbungen führen direkt ins AUS

Auch der erfolgreiche Berliner Bewerbungscoach und Experte Jörns Bühner (Agentur Bühner Personaldiensleistungen) gibt den anonymen Bewerbungen keine Chance. Er sagt, eine anonyme Bewerbung schadet nur jedem Beteiligten.

“Was soll ich denn mit einer Bewerbung anfangen, aus der ich so gut wie nichts über die Person selbst erfahre? Eine Bewerbung ist in erster Linie eine ganz persönliche Form der Werbung für die eigene Person und den beruflichen Fähigkeiten. Jede Firma achtet in der Regel nicht nur auf berufliche, fachliche Qualifikationen, sondern auch darauf, ob diese Person auch in mein bestehendes Team/Personal passt. Dazu muss man auch die festgelegten Kriterien mit erfassen und erkennen können. Ansonsten kommt das Aus für den Bewerber spätestens im Vorstellungsgespräch. Aber das kann man dem Bewerber und der Firma doch lieber ersparen. Aus meiner Sicht werden hier nur unnötig falsche Hoffnungen bei den Bewerbern geweckt, wenn Einladungen zu Vorstellungsgesprächen verschickt werden und sich dann beim Termin, bereits nach nur 2 Sekunden, alles in ein klares Nein verwandelt.  Es ist schon eine sozialistische Grundeinstellung, wenn man den Firmeninhabern bzw. den Entscheidungsträgern in einer Firma nicht mehr die Wahl lassen will, ob sie eine Frau, einen Mann in dem odem Alter, mit der oder der Herkunft und mit den oder den Kenntnissen und Fähigkeiten einstellen möchte. Darauf läuft es aber doch hinaus. Dabei hat es meist viel weitreichendere Gründe, warum man sich für ein bestimmtes Geschlecht, ein bestimmtes Alter, eine bestimmte Herkunft und bestimmten Kenntnissen und Fähigkeiten entscheidet. Die Firmeninhaber möchten eine bestimmte Mitarbeiterstrukur aufbauen oder erhalten. Da ist es eben oft so, dass genau diese Auswahlkriterien bereits im Vorfeld getroffen werden müssen. Eine anonyme Bewerbung hilft da auch nicht, sie schadet aber allen Beteiligten sehr.” Jörns Bühner ist nicht allein mir seiner Beurteilung.

Ein “Blind Date” in einem Vorstellungsgespräch würde nur mögliche falsche Hoffnungen beim Bewerber hervorrufen und bei den Firmen einen unnötig stark erhöhten Mehraufwand an Zeit und Personal bedeuten.

Dazu auch ein Kommentar vom WirtschaftsWoche-Redakteur Daniel Rettig:

Was für eine reizende Idee: Das Bundesfamilienministerium testet im Herbst 2010 gemeinsam mit ein paar deutschen Unternehmen anonyme Bewerbungen. Das Ziel: Bewerber sollen nicht unter Vorurteilen zu leiden haben – und eine faire Chance erhalten. Das hört sich vielleicht erst einmal gut an, dennoch ist ein solches Verfahren absolut unsinnig. Vor allem aus drei Gründen:

1. Es bringt den Bewerbern nichts

Der Gedanke hinter der Inkognito-Bewerbung ist durchaus löblich: Niemand soll durch Vorurteile Nachteile bei der Stellensuche haben. Natürlich ist es durchaus möglich, dass bei einem anonymen Anschreiben mehr Kandidaten zu einem Vorstellungsgespräch geladen werden. Aber damit ist nur die erste Hürde zum Arbeitsvertrag genommen – einen Job garantiert die Einladung zum persönlichen Kennenlernen noch lange nicht. Dies hängt vielmehr davon ab, wie sich der Bewerber im Interview präsentiert. Und spätestens hier offenbart er oder sie nicht nur Alter, Geschlecht und Nationalität – sondern hinterlässt auch einen persönlichen Eindruck. Und genau der entscheidet über eine Zu- oder Absage.

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2. Es ist nicht praktikabel

Eine Standard-Bewerbung besteht heute im Regelfall aus zwei Teilen – einem Motivationsschreiben und einem Lebenslauf. Bei einer anonymen Bewerbung fehlen im Lebenslauf sämtliche Daten, die auf das Alter, das Geschlecht oder die Nationalität des Bewerbers hindeuten können. Geburtsdatum? Fehlanzeige. Ausbildungsjahre? Gestrichen. Fremdsprachenkenntnisse? Keine Angabe. Anders gefragt: Enthält ein anonymes Anschreiben überhaupt noch irgendeine verwertbare Information? Wie soll sich ein Bewerber in der Flut von Mitkonkurrenten dann noch unterscheiden?

3. Es bringt den Unternehmen nichts

Wie bei fast jedem Reförmchen ist das Geschrei der Arbeitgeber groß. Zu teuer, zu umständlich, zu bürokratisch. Alles nicht verkehrt. Vor allem aber: Den Unternehmen fehlen wesentliche Informationen, die bei einer Neueinstellung essenziell sind. Wie lange liegt das Studium des Bewerbers schon zurück? Wie lange hat er studiert? Welchen Abschluss hat er gemacht?

Was die Arbeitgeber von solch anonymen Bewerbungen halten, zeigt allein schon der Rücklauf auf das Pilotprojekt. 30 Unternehmen wurden gefragt, ob sie an dem werbewirksamen Experiment teilnehmen wollen. Eine Zusage gaben nur fünf.

Jörns Bühner kann das nur bestätigen. Über 80% seiner Kunden und der ihm bekannten Firmen lehnen eine anonyme Bewerbung grundsätzlich ab.

Lieber sollte man seine Bewerbung so klar personalisieren, dass man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird. Dazu bietet der Chef der Agentur Bühner Personaldienstleistungen auch einen aussergewöhnlichen Ratgeber an. Hier bekommt der Leser eine professionelle Schritt für Schritt Anleitung und eine persönliche Überprüfung der neu erstellten Bewerbungsunterlagen vom Autoren selbst noch als Bonus dazu.

Dieser, z.Zt. wohl beste Ratgeber zu dem Thema “perfekte Bewerbungen” kann man hier bestellen.

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Gute Bewerbungstipps für Arbeitslose

Dienstag 10. April 2012 von Der Bewerbungsratgeber

Wer seinen Job verloren hat, fühlt sich in der Regel richtig mies. Doch auf der Suche nach einer neuen Stelle sollten Bewerber ihre negativen Gefühle unbedingt verbergen. Denn es kommt darauf an, sich gut zu verkaufen und Selbstbewusstsein zu zeigen

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“Bloß keine Verzweiflung zeigen”, rät der Bewerbungscoach Jörns Bühner (Agentur Bühner) aus Berlin. “Vor allem wer länger arbeitslos war, muss mehr als andere beweisen, dass er motiviert und leistungsbereit ist.” Bewerber sollten sich daher zunächst einmal klarmachen, dass Jobwechsel spätestens seit der Finanzkrise nichts Ungewöhnliches mehr sind. “Ein Job ist heute nicht mehr für ein Leben lang, das wissen auch wir als Arbeitgeber”, sagt Simone Wamsteker, die sich beim Berater Accenture in Kronberg im Taunus um das Personalmarketing kümmert.

Die Zeit der Arbeitslosigkeit kommt aber spätestens im Bewerbungsgespräch auf den Tisch. Beim Pharmaunternehmen Bayer in Leverkusen wird gezielt gefragt, wie der Bewerber diese Zeit gefüllt hat. “Es wird geprüft, ob der oder die Arbeitssuchende das berufliche Wissen und Können zum Beispiel durch Trainingsmaßnahmen oder befristete Tätigkeiten auf dem aktuellen Stand gehalten hat”, sagt Firmensprecherin Elke Ickenstein. Sie rät Bewerbern, das Thema Arbeitslosigkeit offen anzusprechen – am besten bereits in der schriftlichen Bewerbung.

Ähnlich sieht das Simone Wamsteker: “Wenn jemand selbstbewusst mit seiner Arbeitslosigkeit umgeht und erklären kann, was er in der Zeit getan hat, dann ist das für uns kein Thema.” Dabei muss die Zeit nicht immer mit Fortbildungen gefüllt werden. Auch eine langersehnte Weltreise kann positiv wirken – wenn sie gut verkauft wird.

“08/15″-Bewerbungen haben kaum Aussicht auf Erfolg

Arbeitslose dürfen außerdem nicht den Fehler machen, bei der Jobsuche nach dem Schrotflinten-Prinzip vorzugehen. “Man sollte sich nicht wahllos bewerben”, warnt Laufbahnberaterin Julia Funke aus Frankfurt/Main. Denn “08/15″-Bewerbungen bekommen schnell eine Absage – und diese macht wiederum dem Selbstbewusstsein zu schaffen. “Ich muss mich fragen: Wo will ich hin, was kann ich, was zeichnet mich aus?”

Mit einem persönlichen Kompetenzprofil ausgestattet, können dann passende Stellen gesucht werden. Sie müssen nicht unbedingt in der Branche zu finden sein, aus der Bewerber kommen. Wollen Bewerber sich neu ausrichten, dürfen sie sich aber nicht verbiegen. “Egal ob arbeitslos oder nicht, Bewerber müssen in Gesprächen authentisch bleiben”, sagt Funke. Wer ehrlich erklären kann, warum er einen Job haben möchte, habe auch in neuen Branchen Chancen.

Bei Lohnforderungen müssen arbeitslose Bewerber nicht bescheidener sein als andere. Der Arbeitsmarkt gibt nach Ansicht der Experten derzeit zwar keine hohen Gehälter her. Aber das gilt für alle Bewerber – ob arbeitslos oder nicht. Etwas anders sehe es bei Langzeitarbeitslosen aus, meint der Bewerbungscoach Jörns Bühner. “Wer länger als ein Jahr arbeitslos ist, muss leider auch bereit sein, die Leiter ein paar Stufen tiefer wieder zu erklimmen, d. h. evtl. etwas weniger Gehalt fordern, um den Wiedereinstieg zu schaffen.”

Jörns Bühner ist seit vielen Jahren als Firmeninhaber der Agentur Bühner Personaldienstleistungen auch als Bewerbungscoach bekannt und Autor des Bewerbungsratgeber Bestellers „So führt Ihre Bewerbung garantiert zum Vorstellungsgespräch“. Weiter sagt der Bewerbungsexperte: „Der Arbeitsmarkt hat sich in den letzten 10 Jahren extrem verändert. Das wird in den nächsten 5 Jahren eine weitere gravierende Fortsetzung erfahren.“ Die Arbeitnehmer müssten sich in Ihren Bewerbungen wesentlich mehr auf die veränderten Situationen am Arbeitsmarkt einstellen, um wirklich erfolgreiche Bewerbungen zu schreiben.

Aber er macht gleichzeitig allen Menschen, die sich um einen Arbeitsplatz bemühen auch Mut und zeigt wie es richtig geht und gut zu schaffen ist.  Eine professionelle Hilfe bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen ist fast schon Pflicht, wenn man es wirklich ernst meint und den Erfolg nicht dem Zufall überlassen will

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