Mittwoch 5. September 2012 von Der Bewerbungsratgeber
Den perfekten Lebenslauf oder die perfekte Formel ist schwer zu finden. Da der Lebenslauf allerdings die Grundlage einer Bewerbung bildet, lohnt es sich einmal die Zeit für die Erstellung zu nehmen.
Im Anschluss kann man ihn einfach über die Jahre ergänzen. Hier die goldenen Regeln.
Der Lebenslauf sollte einfach, sehr übersichtlich und strukturiert gestaltet sein und alle Informationen über Sie enthalten, die es dem Leser ermöglichen, einen ersten Eindruck von Ihnen zu gewinnen. Wenn sich der Adressat erst in Ihren Lebenslauf einarbeiten muss ist es oft leichter, sich den Lebenslauf des nächsten Bewerbers vor zu nehmen und Ihren links liegen zu lassen. Daher ist es wichtig, dass Sie den Leser strukturieren, aber nicht mit zu vielen Details überfordern.
Daher gilt, dass Sie Ihren Lebenslauf so kurz und prägnant, wie es Ihnen nur möglich ist, gestalten. Das beginnt mit einer logischen, lückenlosen und für den Leser nachvollziehbaren Abfolge Ihrer persönlichen Daten über die Layout-Gestaltung des Dokuments bis hin zur Art und Weise der Versendung Ihrer Bewerbungsunterlagen.
Die Grundregeln
Der Lebenslauf muss einfach, sehr übersichtlich und strukturiert gestaltet sein und alle Informationen über Sie enthalten, die es dem Leser ermöglichen, einen ersten Eindruck von Ihnen zu gewinnen. Wenn sich der Adressat erst in Ihren Lebenslauf einarbeiten muss ist es oft leichter, sich den Lebenslauf des nächsten Bewerbers vor zu nehmen und Ihren links liegen zu lassen.
Daher ist es wichtig, dass Sie den Leser strukturieren, aber nicht mit zu vielen Details überfordern. Daher gilt, dass Sie Ihren Lebenslauf so kurz und prägnant, wie es Ihnen nur möglich ist, gestalten. Das beginnt mit einer logischen, lückenlosen und für den Leser nachvollziehbaren Abfolge Ihrer persönlichen Daten über die Layout-Gestaltung des Dokuments bis hin zur Art und Weise der Versendung Ihrer Bewerbungsunterlagen.

Chronologisch oder mit dem aktuellen Job beginnen
Als Faustregel gilt, dass je mehr Berufserfahrung Sie haben, umso eher tritt Ihre berufliche Erfahrung und den Vordergrund. D.h., dass Sie Ihren Lebenslauf mit Ihrer aktuellen beruflichen Tätigkeit beginnen, gefolgt von Ihrer höchsten Ausbildungsstufe. Sollten Sie ein Berufseinsteiger sein (bspw. Studienabgänger, “Young Professionals”, “Trainee”), dann erstellen Sie einen chronologischen Lebenslauf, der neben Ihrer Ausbildung bzw. Studium an erster Stelle (also chronologisch) Ihre bisherigen beruflichen Aktivitäten und Praktika hervorhebt. Arbeiten sie bereits bei Ihrem zweiten Arbeitgeber oder haben mehr als fünf Jahre Berufserfahrung, sollten Sie Ihren Lebenslauf mit Ihrem aktuellen Job beginnen.
Welche Informationen gehören in den Lebenslauf?
Stammdaten: Bild, Vor- und Nachname, private Adresse, Kontaktdaten wie Telefon und E-Mail, Geburtsdatum und Geburtsort- Ort und Land, Familienstand und Anzahl Kinder. In Einzelfällen auch Staatsangehörigkeit.
Ausbildung, Studium: Angabe von Zeitraum in Form von Monat/Jahr, Ausbildungsstätte, Ort und Land der Ausbildung, Fachrichtung und Inhaltsschwerpunkte der Ausbildung, Titel/Thema der Abschlussarbeit, Angabe von erreichtem Abschluss (Titel)
Beruflicher Werdegang, Praktikum: Angabe von Zeitraum in Form von Monat/Jahr, Firmenname, Ort und Land, Kurzbeschreibung der Firma wie Branche, Produkte und Größe, Positionstitle, Aufgabenschwerpunkte beschreiben, Erfolge und Verantwortung (Ziele, Projekte, Mitarbeiter, Umsatz o.ä.) kurz beschreiben
Weiterbildung: Angabe von Zeitraum in Form von Monat/Jahr oder Tag, Ausbildungsstätte, Ort und Land der Ausbildung, Inhaltsschwerpunkte der Ausbildung, Angabe von erreichtem Abschluss (Titel) oder Qualifikationen
Weitere Qualifikationen: Sprachen und Leistungsniveau, EDV Kenntnisse, Mitgliedschaften und Interessen (Hobby), Führerschein, sonstigen Informationen
Unterschrift: Denken Sie daran, Ihren Lebenslauf mit Ort, Datum und Unterschrift abzuschließen, wenn Sie ihn via Post versenden
Zusätzliche Informationen für den Personaler oder Headhunter
Zusatzinformationen für den Headhunter: Diese gehören nicht in den Lebenslauf, sind aber für den Headhunter von großer Bedeutung. Teilen Sie ihm diese telefonisch und in einer E-Mail formlos mit: aktuelles Jahresgehalt bzw. Ihr Zielgehalt/Gehaltsvorstellungen, Kündigungsfrist bzw. frühester Zeitpunkt des Beginns Ihrer neuen Tätigkeit, Wettbewerbsklauseln oder Sperrfristen, Angaben zu Ihrer Mobilität und Reisebereitschaft, Angaben zu Ihrer Umzugsbereitschaft, Angaben zu Ihrer Wechselmotivation, Angaben von 2-3 Referenzen, Ihre Erwartungen, Perspektiven und Ziele bzgl. eines neuen Jobs.
Eigeneinschätzung: Angaben von Stärken, Schwächen und besonderen Fähigkeiten
Worauf Sie formal achten sollten?
Textgröße: Mindestens 10 (besser 11), abhängig vom Schrifttyp
Schrifttyp: Dieser sollte gut lesbar sein, keine Computer-Schreibschrift bzw. Schriften mit wenig Schnörkel benutzen. Gut lesbare Schriften sind beispielsweise Arial, Calibri und Garmond, die auch gleichzeitig von vielen Programmen erkannt werden.
Zeilenabstand: dieser sollte >1 (1,2 bis 1,5) sein
Textmenge: Nicht zu viel Text auf eine Seite, nicht quetschen – dadurch wird das Lesen erschwert und dauert länger
Ränder: Linker Rand breit genug für Lochung/abheften (ca. 3 – 3,5 cm), rechter Rand kann schmaler sein (2 – 3 cm)
Satz: Flattersatz oder Blocksatz. Bei Blocksatz darauf achten, dass einzelne Zeilen nicht zerrissen wirken. Flattersatz ist im Umgang einfacher, wirkt aber manchmal unruhiger.
Weiteres: Je weniger unterschiedliche Schrifttypen und Formen (fett, kursiv, unterstrichen, neue Schrifttyp, bunte Schriften etc.) Sie verwenden, desto klarer und strukturierter werden Ihre Unterlagen wirken.
Vollständige Unterlagen mitbringen
Bringen Sie zu jedem Vorstellungsgespräch Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit. Diese schließen Ihren Lebenslauf mit Bild, Zeugnisse und alle weiteren Jobspezifischen Dokumente ein. Quell: fr-online.de
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